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Eine Gemeinde mit traumhaften Gegensätzen


Gerlafingen ist Feuer und Wasser, zentrumsnah und doch naturverbunden. Der Ort der Schweizer Industrie- und Stahlgeschichte ist eine Pioniergemeinde mit innovativem Schulsystem, breiter Vereinslandschaft, funktionierender Integration und intaktem Naherholungsgebiet. Unser Dorf ist die geheime Hauptstadt des Wasseramtes, eine Gemeinde mit traumhaften Gegensätzen, voll vielfältiger Lebensqualität.

Vom Bauernflecken zur Industriegemeinde
Historisch wird Gerlafingen 1278 das erste Mal urkundlich erwähnt. Man geht jedoch davon aus, dass bereits ums Jahr 500 n. Chr. die Alemannen von Norden her in die wasserreiche und fruchtbare Gegend eingewandert sind. Eine solche alemannische Sippe – mutmasslich angeführt von einem „Gerolf“ – wird als eigentlicher Ursprung angenommen. Lange Zeit blieb die Gemeinde ein kleiner Bauernflecken, der 1813 einen Entwicklungsschub erlebte. Franz Peter Ludwig Leo Freiherr von Roll nahm damals im Niedergerlafinger Schachen an den Ufern der Emme ein Hammerwerk in Betrieb. Daraus entwickelte sich 1836 das erste Walzwerk der Schweiz und letztlich das Stahlwerk. Der Standort wurde nicht zuletzt deshalb so gewählt, weil die grossen Mengen des zur Verkohlung benötigten Holzes zu jener Zeit praktisch nur auf dem Flussweg zum Werk gelangten; die Holzkohle war lange das einzige Brennmaterial der Eisenindustrie. Die alte Dorfbezeichnung „Niedergerlafingen“ wurde übrigens bis 1939 beibehalten; seither heisst es Gerlafingen.

Lebensqualität mit ländlichem Charme
Lebensqualität und Entspannung in der Natur liegen direkt vor der Haustür. Die Flusslandschaft entlang der Emme, der renaturierte Entenweiher oder das dorfeigene Freibad bieten Erholungsraum für die ganze Familie. Der Altisberg lockt mit schöner Aussicht Wanderer an und offene Agrarflächen laden zum Joggen, Walken oder Biken ein. Für Kunst und kulturelle Leckerbissen sorgt der Gerlafinger Kulturausschuss, welcher mit Kleinkunst begeistert: Jazz-Konzerte, Auftritte von Liedermachern und Kabarettistinnen oder Lesungen gehören zum Programm im intimen, stimmigen Kulturkeller, in grösseren Sälen oder auch einmal auf dem Dorfplatz.

Ausgereiftes und ausgebautes Bildungswesen
Gerlafingen bietet das gesamte Volksschulangebot vom Kindergarten bis zur Oberstufe im eigenen Dorf an. Die Schule geniesst einen hohen Stellenwert und viel behördlichen Goodwill. Sie zeichnet sich durch Innovation aus und hat in vielen Bereichen die Pionierrolle übernommen: Professionalisierter Deutschzusatzunterricht, computergestützter Schulunterricht oder der freiwillige Schulsport sind nur einige von mehreren Innovationen, die eigeninitiativ und ohne schulrechtlichen Druck realisiert worden sind.

Intensives Vereinsleben
Sportbegeisterte kommen in Gerlafingen voll auf ihre Kosten. Gerlafinger Sportvereine bieten eine breite Palette an verschiedenen Sportarten und bringen immer wieder nationale und internationale Talente hervor. Daneben sorgen zahlreiche Kulturvereine für Jugendliche und Erwachsene für eine abwechslungsreiche Freizeit in Gerlafingen.

Zentrumsnahe Industriegemeinde gut erschlossen
Die Identität des Dorfes wird stark geprägt durch die enge Verbundenheit mit dem Stahlwerk Gerlafingen. So nahm auch die Schweizer Industrie- und Stahlbaugeschichte 1836 mit dem Bau des ersten Walzwerkes in Gerlafingen ihren Lauf. Nicht zuletzt durch ihre passende Lage ist die Gemeinde ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort. Gerlafingen ist dank des direkten A1-Anschlusses, des Bahnhofes und Busnetzes sehr gut erreichbar. Die Gemeinde liegt zentral im Wirtschaftsdreieck und nur 30 Minuten von Bern, 45 Minuten von Basel und rund 60 Minuten von Zürich entfernt.


Facettenreiche Gesichter; eine Gemeinde

Traditioneller Weise weist Gerlafingen einen überdurchschnittlichen Anteil an ausländischer Wohnbevölkerung auf. Dieser bereichernde aber auch herausfordernde Umstand ist geschichtlich eng mit dem Stahlwerk verknüpft. So kamen erste ausländische Einwohnerinnen und Einwohner bereits 1836 aus Frankreich nach Gerlafingen. Die lange Erfahrung macht Gerlafingen stark in der Integration: Besonders während der letzten rund 50 Jahre haben sich Bevölkerung, Behörden und die Schulen die nötige Souveränität erworben, um mit dieser andernorts eher noch ungewohnten Situation umzugehen.

Geschäfte und Gewerbe
Leistungsfähig und breit gefächert, erfüllt das Gerlafinger Gewerbe alle Dienstleistungs- und Konsumbedürfnisse. Neben Coop, Migros, Denner und Spar findet man kleine Lädeli für Früchte, Gemüse und Obst, eine Metzgerei, eine Drogerie, ein Elektrofachgeschäft, einen TV/Hi-Fi-Experten, einen Optikerbetrieb und zwei Topdesign-Einrichtungshäuser. Diverse Restaurants bieten von der Italianità über das Pub-Feeling, die gutbürgerliche Küche bis zur Spitzengastronomie kulinarischen Genuss in Gerlafingen. Für die Gesundheit sorgen drei Arzt- und zwei Physiotherapiepraxen sowie je eine Zahnarzt- und Psychiatriepraxis.

Nachbarschaftliche Zusammenarbeit
Bei der regionalen Zusammenarbeit nimmt Gerlafingen seit mehr als 50 Jahren eine Vorreiterrolle ein. Die Oberstufen-Kreisschule, das solargeheizte Freibad Eichholz mit Minigolfanlage, die regionale Schiessanlage Bannholz, die Feuerwehr und auch das Zivilschutzwesen und der Krisenführungsstab werden partnerschaftlich zusammen mit mehreren Nachbargemeinden geführt. Auch in der seit 2009 bestehenden Sozialregion Wasseramt Süd übernimmt Gerlafingen die Leader-Rolle. Darüber hinaus nehmen Gerlafinger seit vielen Jahren wichtige Funktionen in der Regionalplanungsgruppe espaceSolothurn und in der Bezirks-Gemeindepräsidienkonferenz wahr.
 
Hier finden Sie ein Gemeinde-Portrait, das in der Zeitschrift "Schweizer Gemeinde" Nr. 4/2006 erschienen ist Gerlafingen-schweizergemeinde.pdf (197.6 kB)